G7-Digitalminister beraten über KI und Schutz von Minderjährigen im Internet

Die G7-Digitalminister haben am Freitag in Paris über den Schutz von Minderjährigen im Internet sowie über den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) beraten. Die Vorgespräche dazu seien sehr gut gewesen, sagte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) bei seinem Eintreffen. Seine französische Kollegin Anne Le Hénanff zeigte sich hoffnungsvoll, dass die Vertreter der sieben Industrieländer sich auf eine gemeinsame Position zu KI und zur Cybersicherheit einigen würden. Es besteht jedoch wenig Aussicht auf eine gemeinsame Stellungnahme zu den Folgen der KI für die Umwelt, etwa den massiven Energie- und Kühlwasserverbrauch der Rechenzentren.

Eine Arbeitsgruppe mit dem Titel “Auswirkungen der digitalen Technologien auf die Umwelt” sei für Vertreter der USA nicht akzeptabel gewesen. Der französische Wirtschaftsminister Roland Lescure erklärte dazu, dass es “wie immer bei den G7 Themen gibt, bei denen man sich einig ist, und andere, bei denen das nicht der Fall ist”. Es seien sich aber zumindest alle einig, dass die Ressourcen für KI “möglichst effizient” eingesetzt werden sollten. Die Beratungen der Digitalminister dienen als Vorbereitung für den G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Juni im französischen Evian. Frankreich hatte im Januar den rotierenden Vorsitz der Gruppe der sieben großen Industrienationen übernommen.

Dazu gehören die USA, Deutschland, Frankreich, Kanada, Großbritannien, Japan und Italien. 

Fri, 29 May 2026 10:34:14 GMT

Categories
Recent Posts