Leiche von drittem Todesopfer nach Sturzflut im Grand Canyon geborgen
Rund drei Wochen nach einer Sturzflut im bei Touristen beliebten Grand Canyon in den USA ist ein drittes Todesopfer geborgen worden. Die Leiche ihres Mannes Tim sei von Rangern des Grand-Canyon-Nationalparks gefunden worden, schrieb Carrie Smith am Donnerstag im Onlinedienst Facebook. Nach heftigen Regenfällen hatte eine plötzliche Sturzflut Ende August zahlreiche Wanderer im Gebiet des Grand Canyon überrascht, Zeltplätze überflutet und einen beliebten Wanderweg in einen rauschenden Strom aus Wasser, Geröll und Schlamm verwandelt.
Mehr als 80 Menschen wurden aus der Schlucht gerettet. Bereits kurz nach der Sturzflut waren die Leichen von Smiths beiden Wander-Begleitern geborgen worden. Der Grand Canyon gilt als eines der größten Naturwunder der Erde. Er entstand, indem der Colorado River über Millionen von Jahren Schicht um Schicht Sandstein abtrug und so eine tiefe Schlucht bildete. Im vergangenen Jahr besuchten fast fünf Millionen Menschen den Nationalpark.
Im Norden des US-Bundesstaats Arizona, in dem der Grand Canyon liegt, kommt es wegen der spärlichen Vegetation und trockener Böden häufig zu plötzlichen Sturzfluten.
Fri, 18 Sep 2026 07:21:20 GMT
