Technikbegeisterter Papst Leo XIV. verbringt Flug nach Metz im Cockpit

Der für sein Technikfaible bekannte Papst Leo XIV. hat den Flug zwischen Lourdes und Metz größtenteils im Cockpit des Flugzeugs verbracht. Dort habe er auch per Funk mit den Piloten der Rafale-Kampfflugzeuge gesprochen, die die Papstmaschine eskortierten, sagte Kopilot Éric Marguerite der Nachrichtenagentur AFP per Telefon. “Wir haben dem Heiligen Vater das Mikrofon gegeben, und er hat den Rafale-Piloten seinen Segen erteilt”, sagte Marguerite.

Im Cockpit habe sich ein informelles Gespräch ergeben. “Er ist leidenschaftlich an Luftfahrt, Autos und Mechanik im Allgemeinen interessiert”, sagte der Kopilot. Auf seine Französischkenntnisse angesprochen, verwies der Papst auf seine europäischen Vorfahren und den französischen Familiennamen Prevost. Er habe sich schon immer für Europa interessiert, das er 1974 erstmals als junger Mann besucht habe. Das Air-France-Flugzeug des Papstes vom Typ A321 wurde von zwei Rafale-Kampffliegern eskortiert, die in einem geringen Abstand von etwa 50 Metern flogen.

In Onlinediensten wurden zahlreiche Videos des Flugs verbreitet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron veröffentlichte ebenfalls ein Foto des Papstfliegers hinter dem Rafale-Kampfflugzeug mit den Worten “Willkommen in Metz, Heiliger Vater”. Papst Leo XIV. traf in Metz zunächst Vertreter mehrerer Religionsgemeinschaften und rief dann in einer Europarede zu neuen Friedensanstrengungen auf.

Am Nachmittag wollte er in der berühmten Kathedrale von Metz eine Messe feiern. 

Mon, 28 Sep 2026 13:27:11 GMT

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