Fünf Festnahmen nach Diebstahl von Renoir-Gemälden aus Museum in Südfrankreich

Nach dem Diebstahl von zwei Renoir-Gemälden aus einem Museum im Südfrankreich vor rund einem Monat sind fünf Menschen festgenommen worden. Das wurde am Mittwoch aus mit den Ermittlungen vertrauten Kreisen bekannt. Die für die Ermittlungen in dem Fall zuständige Staatsanwaltschaft von Marseille wollte sich zunächst nicht äußern.   Laut der Tageszeitung “Nice Matin”, die auch über die Festnahmen berichtet hatte, wurden insgesamt sechs Verdächtige festgenommen, darunter die beiden mutmaßlichen Einbrecher.

Den Angaben zufolge erfolgten die Festnahmen koordiniert in den Départements Alpes-Maritimes, Var, Hérault und Doubs. Über den Verbleib der beiden verschwundenen Gemälde war zunächst nichts bekannt. Bei dem Einbruch in das Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer in der Nähe von Nizza waren am frühen Morgen des 8. September vier Gemälde im Wert von insgesamt neun Millionen Euro aus dem Gebäude entwendet worden.

Die Diebe durchtrennten die Halterungen der Bilderrahmen mit Metallsägen. Zwei der Bilder ließen sie auf der Flucht vor der durch die Alarmanlage herbeigerufenen Polizei im Garten des Museums zurück, die beiden anderen nahmen sie mit.  Das 1960 gegründete Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer befindet sich im letzten Wohnhaus des Malers Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) an der Côte d’Azur. Neben der ursprünglichen Einrichtung zeigt das Renoir-Museum Gegenstände, die Renoir gehörten, darunter seine Staffelei und seinen Rollstuhl.

Es sind auch zwölf seiner Werke ausgestellt, darunter Porträts, Landschaft. Der Diebstahl ereignete sich knapp ein Jahr nach dem spektakulären Diebstahl im Louvre in Paris, bei dem ein Teil der französischen Kronjuwelen gestohlen wurde.

Wed, 07 Oct 2026 16:55:41 GMT

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