Bei heftigen Regenfällen und Sturm hat es auf der griechischen Insel Rhodos ein Todesopfer gegeben. Ein 62-jähriger Mann starb, als sein Auto im Osten der Insel ins Meer gespült wurde, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Teile des Straßennetzes der Insel wurden durch Erdrutsche beschädigt. Schulen und archäologische Stätten wurden vorsorglich geschlossen. Die Leiche des Mannes sei von der Küstenwache am Strand von Stegna geborgen worden, berichtete die griechische Nachrichtenagentur Ana.
Insgesamt seien vier Autos von einer Sturzflut ins Meer gerissen worden, hieß es im Fernsehsender Ertnews. Der Katastrophenschutz rief die Bewohner von Rhodos auf, möglichst ihre Häuser nicht zu verlassen. Ähnliche Warnungen galten am Mittwoch auch für die Menschen auf Euböa sowie auf der Inselgruppe der Sporaden in der Ägäis. Zahlreiche Fährverbindungen wurden aufgrund des Unwetters eingestellt.
Die Sturmfront ist bereits die zweite, die Griechenland in diesem Monat trifft. Erst Anfang Oktober hatten schwere Überschwemmungen auf Kreta große Schäden angerichtet. Dabei wurde ein 79-jähriger Schäfer tot aufgefunden. Auf Rhodos kam zudem eine 58-jährige deutsche Touristin ums Leben, die am Strand von einem Blitz getroffen wurde.
Wed, 14 Oct 2026 15:40:32 GMT
