Nach dem Tod von Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt, die gemeinsame Politik von CSU und Freien Wählern im Freistaat fortzusetzen. Er habe mit Aiwanger eng zusammengearbeitet, sagte Söder am Donnerstag vor Journalisten in Nürnberg. Gemeinsam hätten sie eine bürgerliche, liberal-konservative Politik gemacht. “Wir werden das auch mit den Freien Wählern in seinem Sinn, in unserem Sinn, so fortsetzen”, kündigte Söder an.
Aiwanger war am Mittwochabend tot in einem Hotelzimmer in Berlin-Mitte entdeckt worden. Der 55-Jährige war seit 2018 bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Regierungschef. Seine Partei regiert in Bayern in einer Koalition mit der CSU. Mit Aiwanger gehe “ein echtes Mannsbild, ein starker Bayer, guter Wirtschaftsminister, aber auch ein warmherziger Mensch”, sagte Söder. Er sei persönlich bescheiden gewesen, dabei “hoch engagiert und fleißig”.”Wir verlieren mit Hubert Aiwanger eine prägende Figur der bayerischen Politik”, sagte Söder und ergänzte: “Naturverbunden, aus dem ländlichen Raum, mit Herz und Verstand, ohne Ideologie, aber mit einem großen Herz – so einer fehlt.”
Thu, 05 Nov 2026 10:34:53 GMT
