Razzia gegen Geldwäschebande – Durchsuchungen vor allem in Nordrhein-Westfalen

Unter Federführung der Behörden in Nordrhein-Westfalen hat am Donnerstagmorgen eine groß angelegte Razzia gegen eine mutmaßliche Geldwäschebande stattgefunden. Beamte durchsuchten mehr als 60 Objekte, wie die Polizei in Recklinghausen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und dem Landesamt zur Bekämpfung von Finanzkriminalität mitteilte. Neben Nordrhein-Westfalen fanden Maßnahmen in drei weiteren Bundesländern, in der Schweiz und in Spanien statt.

Die Ermittlungen richten sich den Angaben zufolge gegen sieben Hauptbeschuldigte. Sie sollen über ein internationales Netzwerk Gelder aus Straftaten gewaschen und unberechtigt Vorsteuererstattungen erlangt haben. Dadurch entstand laut Behörden ein mutmaßlicher Schaden in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags. Außerdem soll die Bande Luxusfahrzeuge unter Umgehung der Sanktionen nach Russland ausgeführt haben.

Bei dem Einsatz gab es mehrere Festnahmen. Außerdem wurden Vermögensarreste im zweistelligen Millionenbereich vollstreckt. Weitere Details nannten die Ermittler unter Verweis auf das Steuergeheimnis nicht.

Thu, 05 Nov 2026 08:48:52 GMT