“FAZ”: Renten könnten 2027 um 4,09 Prozent steigen

Die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland können im nächsten Jahr mehr Geld erwarten. Das Bundesarbeitsministerium rechne mit einer Rentenerhöhung von 4,09 Prozent zum 1. Juli 2027, berichtete die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” am Dienstag. Dies ergibt sich demnach aus dem Entwurf des neuen Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung, welcher der Zeitung vorlag. Eine Erhöhung um 4,09 Prozent würde dem Bericht zufolge rund 41 Euro mehr je 1000 Euro Monatsrente ausmachen.

Die sogenannte Bruttostandardrente eines Durchschnittsverdieners mit 45 Beitragsjahre steige damit 2027 von bisher 1913 Euro auf 1992 Euro im Monat. In diesem Jahr waren die Renten um 4,24 Prozent gestiegen. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung bleibt laut “FAZ” den neuen Daten zufolge im kommenden Jahr noch stabil bei 18,6 Prozent des Bruttolohns. 2028 steigt der Beitragssatz aber demnach um 1,1 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent.

Die Bundesregierung ist per Gesetz verpflichtet, mit dem Rentenversicherungsbericht jedes Jahr im November über die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu informieren. Der Bericht soll die kurz- und längerfristige Entwicklung der Finanzlage der Versicherung aufzeigen. Die tatsächliche Höhe der Rentenanpassungen steht allerdings immer erst im Frühjahr fest, wenn alle Daten vorliegen.

Zum 1. Juli werden die Renten dann jährlich angepasst.

Tue, 03 Nov 2026 16:25:12 GMT