Hunderte Feuerwehrleute haben am Samstag in Nordjapan gegen heftige Waldbrände gekämpft. Bis zum Morgen waren etwa 700 Hektar in der Präfektur Iwate von den Flammen zerstört worden, wie die örtlichen Behörden mitteilten. 3200 Menschen wurden dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Mindestens acht Wohngebäude brannten nieder; deren Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden. In einem Tal bei Otsuchi stieg eine große Rauchwolke auf.
Noch in 30 Kilometern Entfernung war Rauch zu riechen. Zwei Löschhubschrauber waren in der bergigen Region im Einsatz. Laut den Behörden sollten am Samstag mehrere weitere Hubschrauber zum Einsatz gebracht werden. Zudem sollten 1300 weitere Feuerwehrleute und Soldaten in die Region entsandt werden. Die Brände waren am Freitag ausgebrochen. Ein Mann in Otsuchi sagte dem Sender NHK, er hoffe auf Regen.
Zunehmend trockene Winter haben in der Region zuletzt das Risiko von Waldbränden erhöht. Ein Brand Anfang vergangenen Jahres in Ofunato in der Präfektur Iwate war der schwerste in Japan seit mehr als einem halben Jahrhundert gewesen. Laut Wissenschaftlern hat der menschengemachte Klimawandel zur Folge, dass es häufiger wenig oder gar keinen Niederschlag gibt und dass diese Phasen länger als bislang anhalten.
Die Trockenheit begünstigt Waldbrände.
Sat, 25 Apr 2026 09:35:34 GMT
