Rückflug der bisherigen Crew von der ISS verzögert sich

Die bisherige ISS-Crew muss ein paar Tage länger an Bord der internationalen Raumstation bleiben als vorgesehen. Aufgrund ungünstiger meteorologischer Bedingungen verschiebe sich der Abflug der Mission Crew-12 auf frühestens Mittwoch, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Samstag (Ortszeit) mit. Die am 13. Februar zur ISS gestartete Französin Sophie Adenot hatte bereits im September den Rekord für den längsten Aufenthalt auf der ISS europäischer Astronauten – Frauen und Männer – gebrochen.

Sollte der Rückflug wie geplant am Mittwoch um 07.05 Uhr (MESZ) stattfinden können, würde die 44-jährige Adenot gemeinsam mit ihren US-Kollegen Jessica Meir und Jack Hathaway sowie dem russischen Kosmonauten Andrej Fedjajew am Donnerstag um 17.25 Uhr (MESZ) im Pazifik wieder auf der Erde landen. Von dort soll es dann in die Nasa-Zentrale im texanischen Houston gehen, bevor sie nach Köln zur Europäischen Weltraumagentur ESA reist, wo sie ihre Familie wiedersehen kann.

Adenot hatte im August als erste Französin Außeneinsätze im All absolviert. Nach der Italienerin Samantha Cristoforetti ist sie die zweite Europäerin, die eine Raumstation für Arbeiten im Weltraum verlassen hat. Die Ingenieurin und frühere Testpilotin war als zweite Französin nach Claudie Haigneré ins All geflogen. Am Freitag (MESZ) waren zwei US-Astronauten, ein Kanadier und ein russischer Kosmonaut als Nachfolgemission Crew-13 in der ISS eingetroffen.

Im Laufe des Sonntags sollte ihnen offiziell das Kommando übergeben werden.

Sun, 04 Oct 2026 08:38:23 GMT

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