Anschlagsversuch mit Drohne in Leipzig: Ermittler fahnden nach Verdächtigem auf E-Bike
Im Zusammenhang mit dem Anschlagsversuch mit einer Drohne auf den Flughafen Leipzig/Halle im August fahnden Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesanwaltschaft nach einem bislang nicht identifizierten mutmaßlichen Verdächtigen. Mithilfe eines KI-generierten Bilds auf der Seite des BKA und mit in der Umgebung aufgehängten Plakaten baten die Ermittler mögliche Zeugen am Freitag um Hinweise. Abgebildet ist ein Mensch auf einem E-Bike, der schwarze lange Kleidung trägt.
Bislang konnte das BKA zwei Tatverdächtige identifizieren, wie es mitteilte. Den Ermittlungen zufolge könne der oder die unbekannte Dritte “ebenfalls mit dem Drohnenangriff in Verbindung gebracht werden”. Zu den weiteren Verdächtigen gaben die Ermittler auf Anfrage keine Einzelheiten heraus. Anfang August war an dem Flughafen eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nähe von ukrainischen Frachtflugzeugen entdeckt worden.
Der Flughafen ist Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine. Die Bundesregierung machte Anfang September Russland für den versuchten Sprengstoffanschlag verantwortlich und kündigte neue Strafmaßnahmen an. Moskau weist die Vorwürfe zurück. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Über die Öffentlichkeitsfahndung berichtete zuerst der “Spiegel”.
Fri, 06 Nov 2026 13:58:33 GMT
