Spanien: Zwei Tote durch Starkregen in Katalonien
Durch Starkregen sind im Nordosten Spaniens nahe der Metropole Barcelona zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach den heftigen Niederschlägen am Wochenende wurde laut Feuerwehr am Sonntag zudem mindestens ein Mensch in der Provinz Barcelona vermisst. Ein Mensch kam ums Leben, als eine Mauer auf einem Campingplatz in der Stadt Tordera einstürzte, wie der Chef der Feuerwehr der Region Katalonien, David Borrell, sagte.
Ein weiterer Mensch ertrank demnach in einer überfluteten Garage in Montornès del Vallès. Einsatzkräfte halfen Menschen, die wegen Überschwemmungen etwa in Granollers nördlich von Barcelona in ihren Fahrzeugen festsaßen. Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte, die Lage in Katalonien bleibe “sehr kompliziert”. Er forderte die Menschen auf, nicht unbedingt notwendige Fahrten zu vermeiden.
Die Bewohner entlang der über die Ufer getretenen Flüsse Ridaura und Daro wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Dem spanischen Wetterdienst Aemet zufolge schwächten sich die Unwetter in der Region Barcelona am Sonntagmittag ab und bewegten sich Richtung Norden in die benachbarte Provinz Girona. Infolge von Unwettern war am Samstag bereits eine 102-jährige Frau in der zentralen Region Kastilien-La Mancha ums Leben gekommen.
Der fortschreitende Klimawandel führt Experten zufolge zu häufigeren und heftigeren Extremwetter-Ereignissen wie Stürmen und Starkregen.
Sun, 04 Oct 2026 19:57:12 GMT
